{"id":6826,"date":"2009-01-01T01:00:00","date_gmt":"2009-01-01T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fiwonline.de\/monographie\/die-rechtsstellung-des-unternehmens-in-grenzueberschreitenden-kartellverfahren\/"},"modified":"2024-12-14T20:58:30","modified_gmt":"2024-12-14T19:58:30","slug":"die-rechtsstellung-des-unternehmens-in-grenzueberschreitenden-kartellverfahren","status":"publish","type":"monographie","link":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/monographie\/die-rechtsstellung-des-unternehmens-in-grenzueberschreitenden-kartellverfahren\/","title":{"rendered":"Die Rechtsstellung des Unternehmens in grenz\u00fcberschreitenden Kartellverfahren"},"content":{"rendered":"<p><html><head><meta charset=\"utf-8\"\/><title>Die Rechtsstellung des Unternehmens in grenz\u00fcberschreitenden Kartellverfahren<\/title><\/head><body><\/p>\n<div>\n<h6>Band 224<\/h6>\n<h6>XIV, 350 (63,- \u20ac)<\/h6>\n<h6>ISBN: 978-3-452-27209-6<\/h6>\n<p><meta content=\"text\/html; charset=utf-8\" http-equiv=\"Content-Type\"><meta content=\"Word.Document\" name=\"ProgId\"\/><meta content=\"Microsoft Word 12\" name=\"Generator\"\/><meta content=\"Microsoft Word 12\" name=\"Originator\"\/><link href=\"file:\/\/\/C:%5CUsers%5Cfiw-%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_filelist.xml\" rel=\"File-List\"\/><link href=\"file:\/\/\/C:%5CUsers%5Cfiw-%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_themedata.thmx\" rel=\"themeData\"\/><link href=\"file:\/\/\/C:%5CUsers%5Cfiw-%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_colorschememapping.xml\" rel=\"colorSchemeMapping\"\/>\n<style> <\/style>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Das Verbot der Doppelbestrafung (\u00bbne bis in idem\u00ab) ist ein fundamentaler Grundsatz des modernen Strafprozesses, der in nahezu jeder Rechtsordnung enthalten ist. Die Aus\u00adgestaltung dieser grundlegenden rechtsstaatlichen Garantie wirft im Rahmen des Kar\u00adtellsanktionsrechts in Europa einige Fragen und Probleme auf. Die Aufdeckung und Be\u00adbu\u00dfung grenz\u00fcbergreifender Kartelle haben in den letzten Jahren im Umfang deutlich zugenommen. Spiegelbildlich ist das Bed\u00fcrfnis der betroffenen Unternehmen nach einem angemessenen verfahrensrechtlichen Schutz ausgepr\u00e4gter geworden. Angesichts einer zu\u00adnehmend dezentralen Anwendung der europ\u00e4ischen Wettbewerbskontrolle und m\u00f6g\u00adlicher paralleler Sanktionen auf Ebene der Mitgliedstaaten stellt sich vermehrt die Frage, ob das Doppelbestrafungsverbot der mehrfachen Ahndung kartellrechtlicher Wettbe\u00adwerbsverst\u00f6\u00dfe in verschiedenen Jurisdiktionen entgegensteht. Diese Frage ber\u00fchrt nicht nur das Verh\u00e4ltnis von Europ\u00e4ischer Gemeinschaft und Mitgliedstaaten, sondern auch das Verh\u00e4ltnis der verschiedenen Sanktionssysteme der einzelnen Mitgliedstaaten zu\u00adeinander sowie zu Drittstaaten. <\/p>\n<p>  Die in dieser Schrift vorliegende Dissertation, die an der Universit\u00e4t St. Gallen ent\u00adstanden ist, diskutiert, ob sich das Verbot der Doppelbestrafung auf das kartellrechtliche Bu\u00dfgeldverfahren \u00fcbertragen l\u00e4sst und ob es auf Unternehmen als juristische Person we\u00adsensm\u00e4\u00dfig anwendbar ist. In einem ersten Teil werden die rechtlichen Probleme themati\u00adsiert, die sich aus der Kooperation dezentral operierender nationaler Wettbewerbsbeh\u00f6r\u00adden ergeben, w\u00e4hrend der zweite Teil auf die verfahrensrechtliche Relevanz des Grund\u00adsatzes \u00bbne bis in idem\u00ab und seine Auslegung im europ\u00e4ischen Recht eingeht. Am Ende steht die Ablehnung einer direkten oder analogen Anwendung des \u00bbne bis in idem\u00ab-Grundsatzes auf das Kartellsanktionsrecht. Dieses Ergebnis d\u00fcrfte &#8211; angesichts des un\u00adeinheitlichen Meinungsstandes &#8211; die wissenschaftliche Diskussion weiter befl\u00fcgeln. F\u00fcr die Praxis bedeutsam wird zudem aufgezeigt, dass die Unternehmen gleichwohl nicht schutzlos sind: Ihnen stehen die allgemeinen rechtsstaatlichen Prinzipien zu Gebote, die in jedem kartellrechtlichen Verfahren zu beachten sind.   <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fiwonline.de\/wp-content\/files\/sr_-_inhaltsverzeichnis_baudisch.pdf\">Zum Inhaltsverzeichnis <\/a><\/p>\n<p><\/meta><\/div>\n<p><\/body><\/html><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rechtsstellung des Unternehmens in grenz\u00fcberschreitenden Kartellverfahren Band 224 XIV, 350 (63,- \u20ac) ISBN: 978-3-452-27209-6 \u00a0 Das Verbot der Doppelbestrafung&#8230;<\/p>","protected":false},"author":3,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[],"tags":[],"sr_band":[698],"sr-autor":[700],"class_list":{"0":"post-6826","1":"monographie","2":"type-monographie","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"sr_band-698","7":"sr-autor-dr-ilja"},"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/monographie\/6826","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/monographie"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/monographie"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/monographie\/6826\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6826"},{"taxonomy":"sr_band","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sr_band?post=6826"},{"taxonomy":"sr-autor","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sr-autor?post=6826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}