{"id":5855,"date":"2021-12-17T01:00:00","date_gmt":"2021-12-17T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fiwonline.de\/eu-europaeisches-parlament-nimmt-text-zum-digital-markets-act-dma-im-plenum-an\/"},"modified":"2021-12-17T01:00:00","modified_gmt":"2021-12-17T00:00:00","slug":"eu-europaeisches-parlament-nimmt-text-zum-digital-markets-act-dma-im-plenum-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fiwonline.de\/en\/eu-europaeisches-parlament-nimmt-text-zum-digital-markets-act-dma-im-plenum-an\/","title":{"rendered":"EU: Europ\u00e4isches Parlament nimmt Text zum Digital Markets Act (DMA) im Plenum an"},"content":{"rendered":"<div class=\"elementor-post\">\n                <!-- \n\n<div class=\"elementor-date\" style=\"font-size: 14px; color: #666;\">17.12.2021<\/div>\n\n --><\/p>\n<div class=\"elementor-keywords\">\n<div class=\"keywords-container\" style=\"background: linear-gradient(to bottom, #eee, #f5f5f5); box-shadow: 2px 2px 10px rgba(0, 0, 0, 0.28); padding: 1em 0em 1em 1em; margin: 1em 0 2em 0; border-radius: 1px; line-height: 1.5;\">\n<div class=\"title-h6\" style=\"font-size: 12pt; line-height: 18.75pt; font-weight: bold; text-align: left; color: #393D50;\">EU<br \/>Europ\u00e4isches Parlament<br \/>Plattform\u00f6konomie<br \/>Digital Markets Act<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"elementor-content\" style=\"font-size: 16px; line-height: 1.5;\">\n<p><p class=\"MsoNormal\"><span class=\"MsoHyperlink\"><a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/TA-9-2021-0499_DE.html\">Angenommene Texte &#8211; Gesetz \u00fcber digitale M\u00e4rkte ***I &#8211; Mittwoch, 15. Dezember 2021 (europa.eu)<\/a><\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"ep-wysiwigparagraph\">Am 15. Dezember 2021 hat das EU-Parlament einen Text zur Ab\u00e4nderung des <span>Vorschlags der EU-Kommission f\u00fcr eine Verordnung des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates \u00fcber bestreitbare und faire M\u00e4rkte im digitalen Sektor (Digital Markets Act, DMA) <\/span>mit 642 zu 8 Stimmen bei 46 Enthaltungen <span>angenommen. <\/span>Zuvor hatte der im Europ\u00e4ischen Parlament zust\u00e4ndige Ausschuss f\u00fcr Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) am 23. November 2021 seinen Standpunkt zum DMA angenommen (<em>vgl. FIW-Bericht vom 25.11.21.)<\/em><span>. <\/span>Die vom Rat und vom Europ\u00e4ischen Parlament angenommenen Texte werden nn das Mandat f\u00fcr die anstehenden Trilog-Verhandlungen bilden, welche alsbald unter franz\u00f6sischer Ratspr\u00e4sidentschaft im ersten Halbjahr 2022 beginnen werden (<em>vgl. FIW-Bericht zum Kompromisstext der slowenischen Pr\u00e4sidentschaft vom 17.11.21<\/em>).<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"ep-wysiwigparagraph\">Das EU-Parlament weitete den Anwendungsbereich des Gesetzes aus, nahm \u00c4nderungen an den Schwellenwerten vor, passte Verbote an und nahm neue Bestimmungen an, z. B. f\u00fcr personalisierte Werbung und die Interoperabilit\u00e4t von Dienstleistungen. Weitere \u00c4nderungen betreffen Beschr\u00e4nkungen sogenannter \u201eKiller-Acquisitions\u201c, die Durchsetzung auf EU-Ebene, die Rolle einzelstaatlicher Wettbewerbsbeh\u00f6rden und m\u00f6gliche Geldbu\u00dfen.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"ep-wysiwigparagraph\">\u00dcber das Gesetz \u00fcber digitale Dienste (DSA) \u2013 den parallel eingebrachten Vorschlag zur Regulierung von Online-Plattformen, der unter anderem Regeln f\u00fcr den Umgang mit illegalen Inhalten sowie f\u00fcr Algorithmen enth\u00e4lt \u2013 d\u00fcrfte das Parlament im Januar abstimmen.<span style=\"font-size: 0.8em; text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Wesentliche \u00c4nderungen im Vergleich zum Kommissionstext:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Benennung der Gatekeeper und Ausweitung der Kernplattformdienste<\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\">In dem angenommenen Text erh\u00f6hte das Europ\u00e4ische Parlament die Schwellenwerte, ab denen das Gesetz \u00fcber digitale M\u00e4rkte f\u00fcr Unternehmen gilt, auf 8 Mrd. EUR Jahresumsatz im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWW) und 80 Mrd. EUR Marktkapitalisierung. Unternehmen m\u00fcssen dem Text au\u00dferdem in mindestens drei Mitgliedstaaten zentrale Plattformdienste anbieten und mindestens 45 Millionen Endnutzer pro Monat sowie mehr als 10 000 gewerbliche Nutzer haben. In einem Anhang wurde klargestellt, wie die Indikatoren der monatlichen Endnutzer und gesch\u00e4ftlichen Nutzer gemessen werden sollen.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Unter &#8222;Kernplattformdienste&#8220; sollen auch Webbrowser, Dienste virtuelle Assistenten und Hybridfernsehen fallen.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Ausweitung der Verhaltenspflichten:<\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\">Der Text enth\u00e4lt zus\u00e4tzliche Regeln f\u00fcr die Nutzung von Daten f\u00fcr personalisierte oder auf bestimmte Zielgruppen zugeschnittene Werbung einerseits und f\u00fcr die Interoperabilit\u00e4t. So enthalten die Verhaltenspflichten jetzt auch ein Verbot personalisierter Werbung f\u00fcr Minderj\u00e4hrige. Dar\u00fcber hinaus wurden zus\u00e4tzliche Anforderungen an die Nutzung von Daten f\u00fcr gezielte oder mikrogezielte Werbung und die Interoperabilit\u00e4t von Dienstleistungen wie nummernunabh\u00e4ngigen interpersonellen Kommunikationsdiensten und Diensten sozialer Netzwerke andererseits verankert. Gatekeeper d\u00fcrfen auch keine personenbezogenen Daten aus verschiedenen Diensten kombinieren, solange die Nutzer dem nicht zugestimmt haben. Zudem wurden Vorgaben zur Interoperabilit\u00e4t von Messenger-Diensten und sozialen Netzwerken eingef\u00fchrt. Die Nutzer sollen insgesamt mehr Wahlm\u00f6glichkeiten erhalten. Dazu soll die Kommission Durchf\u00fchrungsrechtsakte erlassen k\u00f6nnen, in denen die Einzelheiten zu Wahlm\u00f6glichkeiten spezifiziert werden.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Adressierung von &#8222;Killer-Akquisitionen&#8220;:<\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\">Gatekeeper sind verpflichtet, die Kommission \u00fcber jeden geplanten Zusammenschluss zu informieren. Nationale Wettbewerbsbeh\u00f6rden sollen auf dieser Grundlage Verfahren nach Art. 22 EUMR anstrengen k\u00f6nnen. Im Falle der systematischen Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Verpflichtungen kann die Kommission einem Gatekeeper nach einer Marktuntersuchung f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum den Erwerb von Unternehmen in Bereichen, die f\u00fcr diese Verordnung relevant sind, untersagen.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Zusammenarbeit auf EU-Ebene, Hinweisgeber und Geldbu\u00dfen<\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\">Das Parlament schl\u00e4gt die Einrichtung einer &#8222;hochrangigen europ\u00e4ischen Gruppe digitaler Regulierungsbeh\u00f6rden&#8220; vor, um die Zusammenarbeit und Koordination zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten bei ihren Durchsetzungsentscheidungen zu erleichtern. Gekl\u00e4rt werden soll weiter die Rolle der nationalen Wettbewerbsbeh\u00f6rden. F\u00fcr den DMA insgesamt soll die Kommission zust\u00e4ndig bleiben.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Der DMA soll angemessene Vorkehrungen treffen, um es Hinweisgebern zu erm\u00f6glichen, die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden auf tats\u00e4chliche oder potenzielle Verst\u00f6\u00dfe gegen diese Verordnung aufmerksam zu machen und sie vor Vergeltungsma\u00dfnahmen zu sch\u00fctzen.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Verdopplung der Geldbu\u00dfen: Geldbu\u00dfen sollen bis zu einer H\u00f6he von 20 Prozent des gesamten weltweiten Umsatzes im vorangegangenen Gesch\u00e4ftsjahr verh\u00e4ngt werden k\u00f6nnen, nicht aber weniger als 4 Prozent betragen.<\/p>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span class=\"MsoHyperlink\"><a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/TA-9-2021-0499_DE.html\">Angenommene Texte &#8211; Gesetz \u00fcber digitale M\u00e4rkte ***I &#8211; Mittwoch, 15. Dezember 2021 (europa.eu)<\/a><\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"ep-wysiwigparagraph\">Am 15. Dezember 2021 hat das EU-Parlament einen Text zur Ab\u00e4nderung des <span>Vorschlags der EU-Kommission f\u00fcr eine Verordnung des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates \u00fcber bestreitbare und faire M\u00e4rkte im digitalen Sektor (Digital Markets Act, DMA) <\/span>mit 642 zu 8 Stimmen bei 46 Enthaltungen <span>angenommen. <\/span>Zuvor hatte der im Europ\u00e4ischen Parlament zust\u00e4ndige Ausschuss f\u00fcr Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) am 23. November 2021 seinen Standpunkt zum DMA angenommen (<em>vgl. FIW-Bericht vom 25.11.21.)<\/em><span>. <\/span>Die vom Rat und vom Europ\u00e4ischen Parlament angenommenen Texte werden nn das Mandat f\u00fcr die anstehenden Trilog-Verhandlungen bilden, welche alsbald unter franz\u00f6sischer Ratspr\u00e4sidentschaft im ersten Halbjahr 2022 beginnen werden (<em>vgl. FIW-Bericht zum Kompromisstext der slowenischen Pr\u00e4sidentschaft vom 17.11.21<\/em>).<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"ep-wysiwigparagraph\">Das EU-Parlament weitete den Anwendungsbereich des Gesetzes aus, nahm \u00c4nderungen an den Schwellenwerten vor, passte Verbote an und nahm neue Bestimmungen an, z. B. f\u00fcr personalisierte Werbung und die Interoperabilit\u00e4t von Dienstleistungen. Weitere \u00c4nderungen betreffen Beschr\u00e4nkungen sogenannter \u201eKiller-Acquisitions\u201c, die Durchsetzung auf EU-Ebene, die Rolle einzelstaatlicher Wettbewerbsbeh\u00f6rden und m\u00f6gliche Geldbu\u00dfen.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"ep-wysiwigparagraph\">\u00dcber das Gesetz \u00fcber digitale Dienste (DSA) \u2013 den parallel eingebrachten Vorschlag zur Regulierung von Online-Plattformen, der unter anderem Regeln f\u00fcr den Umgang mit illegalen Inhalten sowie f\u00fcr Algorithmen enth\u00e4lt \u2013 d\u00fcrfte das Parlament im Januar abstimmen.<span style=\"font-size: 0.8em; text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Wesentliche \u00c4nderungen im Vergleich zum Kommissionstext:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Benennung der Gatekeeper und Ausweitung der Kernplattformdienste<\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\">In dem angenommenen Text erh\u00f6hte das Europ\u00e4ische Parlament die Schwellenwerte, ab denen das Gesetz \u00fcber digitale M\u00e4rkte f\u00fcr Unternehmen gilt, auf 8 Mrd. EUR Jahresumsatz im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWW) und 80 Mrd. EUR Marktkapitalisierung. Unternehmen m\u00fcssen dem Text au\u00dferdem in mindestens drei Mitgliedstaaten zentrale Plattformdienste anbieten und mindestens 45 Millionen Endnutzer pro Monat sowie mehr als 10 000 gewerbliche Nutzer haben. In einem Anhang wurde klargestellt, wie die Indikatoren der monatlichen Endnutzer und gesch\u00e4ftlichen Nutzer gemessen werden sollen.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Unter &#8222;Kernplattformdienste&#8220; sollen auch Webbrowser, Dienste virtuelle Assistenten und Hybridfernsehen fallen.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Ausweitung der Verhaltenspflichten:<\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\">Der Text enth\u00e4lt zus\u00e4tzliche Regeln f\u00fcr die Nutzung von Daten f\u00fcr personalisierte oder auf bestimmte Zielgruppen zugeschnittene Werbung einerseits und f\u00fcr die Interoperabilit\u00e4t. So enthalten die Verhaltenspflichten jetzt auch ein Verbot personalisierter Werbung f\u00fcr Minderj\u00e4hrige. Dar\u00fcber hinaus wurden zus\u00e4tzliche Anforderungen an die Nutzung von Daten f\u00fcr gezielte oder mikrogezielte Werbung und die Interoperabilit\u00e4t von Dienstleistungen wie nummernunabh\u00e4ngigen interpersonellen Kommunikationsdiensten und Diensten sozialer Netzwerke andererseits verankert. Gatekeeper d\u00fcrfen auch keine personenbezogenen Daten aus verschiedenen Diensten kombinieren, solange die Nutzer dem nicht zugestimmt haben. Zudem wurden Vorgaben zur Interoperabilit\u00e4t von Messenger-Diensten und sozialen Netzwerken eingef\u00fchrt. Die Nutzer sollen insgesamt mehr Wahlm\u00f6glichkeiten erhalten. Dazu soll die Kommission Durchf\u00fchrungsrechtsakte erlassen k\u00f6nnen, in denen die Einzelheiten zu Wahlm\u00f6glichkeiten spezifiziert werden.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Adressierung von &#8222;Killer-Akquisitionen&#8220;:<\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\">Gatekeeper sind verpflichtet, die Kommission \u00fcber jeden geplanten Zusammenschluss zu informieren. Nationale Wettbewerbsbeh\u00f6rden sollen auf dieser Grundlage Verfahren nach Art. 22 EUMR anstrengen k\u00f6nnen. Im Falle der systematischen Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Verpflichtungen kann die Kommission einem Gatekeeper nach einer Marktuntersuchung f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum den Erwerb von Unternehmen in Bereichen, die f\u00fcr diese Verordnung relevant sind, untersagen.<span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Zusammenarbeit auf EU-Ebene, Hinweisgeber und Geldbu\u00dfen<\/span><span style=\"font-size: 0.8em;\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\">Das Parlament schl\u00e4gt die Einrichtung einer &#8222;hochrangigen europ\u00e4ischen Gruppe digitaler Regulierungsbeh\u00f6rden&#8220; vor, um die Zusammenarbeit und Koordination zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten bei ihren Durchsetzungsentscheidungen zu erleichtern. Gekl\u00e4rt werden soll weiter die Rolle der nationalen Wettbewerbsbeh\u00f6rden. 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